Verhältnismäßig lange nichts mehr geteilt. So beschäftigt mit dem hier und jetzt und dem was ansteht, dass Tastatur und Bildschirm in Vergessenheit gerieten. & das ist okay für mich. Noch vor ein paar Monaten hätte es mich gestört. Hätte ich mich selbst dafür fertig gemacht meinen Rhythmus nicht einzuhalten. Jetzt weiß ich, dass alles seine Zeit hat und seine Zeit braucht, dass alles fließen und stocken darf, dass meine Kreativität und Klarheit aus Zeit für mich gewonnen wird und dass man nur wenn man sich die Erlaubnis gibt Pausen zu machen aus vollem Herzen durchstarten kann. Nur wenn ich mir erlaube Nein zu sagen, habe ich die Wahl mich für mein Ja zu entscheiden. Es gibt nicht viel, das kräftiger und machtvoller ist als eine klare Entscheidung.

Letztes Wochenende habe ich mir die Teilnahme an einem Seminar ermöglicht, von dem ich schon länger geträumt hatte. Es stand von Anfang an auf meiner „Was ich 2019 erleben will“-Liste und es ist so cool, es trotzt finanzieller Bedenken etc. Doch möglich gemacht zu haben.

Anstatt es ganz abzulehnen bin ich kreativ geworden. Habe z.B. die Besitzerin des Seminarraums gefragt, ob ich auf ihrem Grundstück im Zelt schlafen könnte. Ich war die erste Person, die diese Idee brachte und durfte die wunderschöne Erfahrung machen ein Ja zu bekommen, kostenfrei und mit Hilfe der ganzen Bauernfamilie einen geeignete Zeltplatz zu finden. Und dann auch noch mit einer dicken Schaumstoffmatte versorgt zu werden.

Und wäre es mir zu kalt geworden, hätte ich auch einfach im Seminarraum campieren dürfen.

(Letztlich war mir natürlich zu warm im Zelt, weil ich seit Finnland ein gestörtes Verhältnis zur richtigen Outdoorkleidung im Sommer pflege. Und mit Skiunterwäsche und Wärmflasche ausgestattet war. Von Wollsocken, Fleecedecke, Stirnband und Pullover will ich gar nicht erst anfangen.)

Die zweite Nacht lud mich eine andere Teilnehmerin zu sich ein.

Gelernt habe ich aus dieser Erfahrung a) dass fragen nichts kostet und Menschen gerne helfen und b) dass ich mir – mal wieder – unnötig im Vorfeld Sorgen gemacht hatte.

Ich konnte nicht nur an meinem Traumseminar teilnehmen, sondern durfte tiefe Dankbarkeit empfinden und lernen Geschenke anzunehmen.

Herzliche Grüße,

Marlies

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