Von keinen Zufällen

Es fasziniert mich jedes Mal aufs Neue, wie das Leben Fäden zusammen webt.

Zum Beispiel las ich letztens auf einem Post hier von 10 Dingen, die man sagen könnte, anstelle von „Hör auf zu weinen!“.

Nicht mal 24 Stunden später traf ich auf einen weinenden Menschen und als das gewohnte Gefühl der Überforderung hochkam, erinnerte ich mich an das Foto und fragte: „Möchtest du darüber reden?“.

Dann hörte ich zu. Ich hörte einfach nur zu, ohne die Person mit Lösungsvorschlägen oder Lebensweisheiten zuzudecken.

Stattdessen gab ich mir Mühe, ihr zu verstehen zu geben, dass ihre Gefühle vollkommen okay und verständlich seien. Ihre Sorgen nachvollziehbar und ihr Kummer eine Daseinsberechtigung habe.

Gleichzeitig warf ich ein wenig Realismuslicht auf die Situation und zeigte auf, dass es nicht nur a, b oder c als Option gäbe.

Ich glaube nicht an Zufälle, weder im Großen noch in so kleinen Dingen, wie Fotos, die einem zufällig ins Auge fallen.

Die spannende Frage ist, wenn wir beginnen daran zu glauben, dass nichts zufällig geschieht, was wird sich in unserem Leben ändern?

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