Positive Einstellung in der Praxis

Nach zwei Nächten in denen ich unruhig und eher wenig als viel geschlafen hatte, kamen meine Augenringe, mein knurrender Magen und ich kurz vor Acht in der Arztpraxis an. (Der Grund für meinen Berlinausflug, war ein Besuch beim Kniespezialisten gewesen – für ein neues Physiotherapierezept.)

Dort angekommen erfuhr ich, dass die Ärzte im Urlaub waren und ich auf Postwegen schon einen Monat zuvor darüber in Kenntnis gesetzt worden wahr. So stand ich wie so oft vor der Wahl.

Ich hätte mich meiner ersten -übermüdeten und hungrigen- Reaktion hingeben können. Also mich darüber ärgern, dass meine Eltern mir nichts von dem Brief erzählt hatten, darüber nachgrübeln wie ausgeschlafen ich jetzt unter anderen Umständen hätte sein können oder wie viel Geld ich für die Zugtickets ausgegeben hatte.
Stattdessen wiegte ich mich nur kurz darin, in dem ich meine Eltern anrief und meinen Ärger teilte.

Dann nahm ich das Ganze als Übung zum Thema „Vertrauen, dass alles so passiert, wie es passieren soll“ und „das Beste aus allem machen“.

Ich begab mich auf den Weg eine Erledigung für meine Schwester zu machen. – so hätte es sich wenigstens gelohnt, dachte ich. Als diese sich eine dreiviertel Stunde später als nicht erledigbar herausstellte, wurde meine Entscheidung wieder auf die Probe gestellt.

Mittlerweile war ich zwar immer noch hungrig und müde, aber auch wieder gefestigt in meiner Einstellung, dass Beste aus dem Tag zu machen.
Mein Glaube, daran das alles zu meinem Besten geschah präsent und so machte ich mich daran mir einen richtig schönen Tag in Berlin zu machen, statt frustriert direkt wieder nach Hause zu fahren.

Mit Musik in den Ohren und „Mal schauen, was der Tag mir Schönes bringt“ auf den Lippen kam ich in den Flow.

Fand „zufällig“ genau das richtige Buch, für meine aktuelle Phase: „Unfiltered“ von Liliy Collins, ein ökologisches Ameisengift – um die sich mehrenden Ameisen in meiner Wohnung in den Griff zu kriegen (Her mit weniger schlechten Lösungen für mein Karma, bitte!?)- 50% heruntergesetzt (!), zwei neue Geschmacksrichtungen meiner Lieblingsschoki von the.nu.company und zwei sorgsam ausgewählte neue Lieblingsstücke für meine minimalistische Sommergaderobe.

Und als ich dann wieder meinen Punkt der Reizüberflutung erreicht hatte, fuhr ich entspannt lesend mit dem Zug nach Hause. Wobei ich mich auch nicht von Bahnausfällen aus meiner Ruhe bringen lies.

Und mich ziemlich Expertenmäßig darin fühlte, das Beste aus allem zu machen 🙂

Liebe Grüße,

Marlies

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