Aufräumen – zuerst bei mir!

„Du kannst nur geben, wenn deine Schale voll ist“, hat meine Mutter mir ins Leben mitgegeben (Danke Mama!). Dieses Sinnbild verdeutlicht das ganze Thema „Sei du die Veränderung“ auch ziemlich gut.

Erstmal bei sich aufräumen, nähren und gießen. Das heißt ja nicht, dass man auf einem Egotrip ist und keine helfende Hand mehr sein kann. Im Gegenteil.

Ich finde eher, dass es zum einen automatisch andere inspiriert, die dann von sich aus und mit eigener Kraft etwas in ihrem Leben verändern. (Was effektiver ist, da man selbst am meisten im eigenen Leben beeinflussen kann – & diesen wunderschönen „Stein fällt ins Wasser und schlägt Wellen“ Effekt hat.)

Zum anderen hat man, ob man will oder nicht, einen positiven Einfluss auf alles, was einem so begegnet. (Sichtbar & unsichtbar)

Mir fällt es einfach schwer, nicht zu sehen, dass es mehr Sinn macht, dass jeder zu sich nach Hause geht und da aufräumt, als ins Nachbarviertel zu fahren. Dort an einer fremden Tür Sturm zu klingeln und eine Aufräumaktion durchzuführen.

Für die man zwar Motivation, aber keinerlei Erfahrungswert vorzuweisen hat. (Wer kennt nicht dieses Bedürfnis, bei anderen aufzuräumen – macht irgendwie mehr Spaß. )

Logischer scheint es mir allerdings, im eignen Haus, besonders das Dachstübchen (Kopf) und das HERZstück des Hauses, zu entrümpeln, allen Altbalast zu recyceln, den Zimmerpflanzen neue Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken und Staub vom Familienfoto zu wischen.

Dabei lernt man ungemein viel und sammelt Erfahrungen, die auch für andere wertvoll sind.

Mit all dem im Fresskorb kann man dann bei der Nachbarin anklopfen, die aufräumen will, aber keine Idee hat, wie sie anfangen soll, und Unterstützung anbieten.

„Ich weiß, wo du gerade stehst, ich war dort auch schon. Ich weiß, wie es ist, sein Leben aufzuräumen. Ich bin hier, wenn du dich selbst vor lauter Plunder nicht siehst und Hilfe möchtest. Du wirst zwar die Hauptarbeit machen, weil du der Boss hier bist, aber zusammen geht alles schneller und mehr Spaß macht es auch.“

Aus dieser Position heraus kann man geben.

Mit den besten Wünschen,

Marlies

P.S. eigentlich hatte ich angefangen, von Essen zu schreiben und dann kam dieses Wörterchaos raus – immer wieder faszinierend, wie das, was raus will, einen Weg findet.

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