Mein Alltag in einer Coworkingarea/Community

Ich hoffe Du hattest traumhafte Feiertage und bereitest Dich nun darauf vor das Alte loszulassen und Dein neues Jahr zu beginnen. Ich hab das Gefühl, dass 2019 nicht nur für mich das Jahr wird in dem ich abspringe und lerne zu fliegen. Alle denen ich davon bisher erzählt habe fühlten sich berührt und gestanden, von sich selbst überrascht, dass es für sie genauso wäre.

Und nun zu meinem Alltag der letzten Monate:

Mein Alltag die letzten Wochen war im Gegensatz zu meiner November- und Dezemberintention alles andere als ruhig und routiniert. Wobei sich doch gewisse Strukturen eingeschlichen haben. Jeden Morgen dehnen und kräftigen meine Mitbewohnerin und ich uns ungefähr eine halbe Stunde im Yogaraum.

Wir nennen das Workoutclub, wobei die Gründerin erst zwei mal dabei war.

Anschließend frühstücken wir. Je nachdem, welche Teamkollegen und Gäste da sind und wie mein Tagesplan aussieht, nehme ich mir dafür Zeit und genieße das Beisammensein.

Meistens ziehe ich mich dann zurück, beschäftige mich mit meiner Coachingausbildung, schreibe, organisiere, wasche singend Wäsche und baue mir ein Leben auf, das ich liebe.

Und ich liebe diese Zeit – auf meinem Bett oder im Kaminzimmer sitzend, über meine Bücher und Notizen gebeugt. Neues lernen. Altes verarbeiten.

Um eins Mittagessen mit Gästen und Teamkollegen zusammen.

Wenn ich keine regulären Schichten als Community Managerin arbeite, dann bekomme ich extra Projekte zugeteilt. Wie Website aktualisieren, Abläufe optimieren und Newsletter übersetzen.

Zwei mal die Woche vergeht nachmittags recht viel Zeit, um zur Physiotherapie hin und wieder zurückzukommen. Aber nach elf Monaten Nordfinnland-Landleben ohne Busverbindungen beschwere ich mich nicht. Und wenn mir über eine Stunde warten in der Kälte zu lange ist, dann zeig ich der Welt meinen ausgestreckten Daumen und lerne Einheimische kennen, die mich direkt vor die Tür fahren.

Viel Freizeit verbringe ich mit meinen Teamkollegen. Manchmal fühlt es sich an wie mein wahr gewordener Traum eines nicht enden wollenden internationalen Kreativcamps.
Und auch wenn ich mir stellenweise mehr Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten wünsche, genieße und schätze ich die Nähe und Gemeinschaft von Gleichgesinnten sehr.

Auf meinen Spaziergängen tanke ich Energie auf und erfreue mich an den kleinen großen Wundern um mich.

Manchmal nimmt mich ein Kollege zu seiner täglichen Waldmeditation mit. Letztens grasten etwa hundert Meter entfernt zwei Rehe.

So sehen diese Tage aus, die ich so liebe und wertschätze!

Danke, dass Du mich in diesem Jahr begleitet hast – Deine Rückmeldungen bedeuten mir unendlich viel!

Fühl Dich umarmt,
Marlies

Ein Kommentar zu „Mein Alltag in einer Coworkingarea/Community

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  1. Auf der Suche nach Wegen zur Veränderung finde ich diese bewundernswerten Zeilen. Bi9n inspiriert und werde übermorgen beginnen. Vielleicht sollten wir unsere Erfahrungen austauschen:
    „Mein Alltag die letzten Wochen war im Gegensatz zu meiner November- und Dezemberintention alles andere als ruhig und routiniert. Wobei sich doch gewisse Strukturen eingeschlichen haben. Jeden Morgen dehnen und kräftigen meine Mitbewohnerin und ich uns ungefähr eine halbe Stunde im Yogaraum.

    Wir nennen das Workoutclub, wobei die Gründerin erst zwei mal dabei war.

    Anschließend frühstücken wir. Je nachdem, welche Teamkollegen und Gäste da sind und wie mein Tagesplan aussieht, nehme ich mir dafür Zeit und genieße das Beisammensein.

    Meistens ziehe ich mich dann zurück, beschäftige mich mit meiner Coachingausbildung, schreibe, organisiere, wasche singend Wäsche und baue mir ein Leben auf, das ich liebe.

    Und ich liebe diese Zeit – auf meinem Bett oder im Kaminzimmer sitzend, über meine Bücher und Notizen gebeugt. Neues lernen. Altes verarbeiten.

    Um eins Mittagessen mit Gästen und Teamkollegen zusammen.

    Wenn ich keine regulären Schichten als Community Managerin arbeite, dann bekomme ich extra Projekte zugeteilt. Wie Website aktualisieren, Abläufe optimieren und Newsletter übersetzen.“
    Heute und morgen noch die verbliebenden Regularien in Kunst, Literatur und Politik abarbeiten – Trump lesen, Putin kritisch lesen, Xi Jinping im chinesischen Fernsehen CGTN anhören – dann ins neue Jahr schlittern. Grüße an alle Dieter Weigert, Prenzlauer Berg, Berlin, Germany

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