Kleine Alltagsgeschichten – positive Einstellung

Drei kleine Geschichten, die ich in dieser Woche auf Instagram geteilt habe. Ich verbrachte ein paar letzte ruhiger werdende Tage in meinem Brandenburgischen-Coworking-workaway Zuhause. In einem Monat werde ich dort hin zurück kehren. Bis dahin „Urlaub“ in meiner Heimatstadt im Süden machen und weiter an meinen Projekten arbeiten 🙂

Die letzten Abende vor dem Einschlafen kam diese hartnäckige Stimme wieder, um mich fertig zu machen. Ich hätte nicht genug geleistet. Ich könne doch so viel mehr machen, warum hatte ich diese Routine vernachlässigt, noch nicht alle Weihnachtsgeschenke, nur einen Bruchteil meiner Textideen umgesetzt und und und…. Es war ihr egal, wie viele Gründe es gab. Ganz gleich, dass ich krank gewesen war und anschließend jeden Tag gearbeitet hatte.

Dass ich müde und ruhebedürftig war. Und in Wahrheit ein bisschen Liebe statt Selbsthass gebrauchen könnte, um zu regenerieren.

Das Gute daran ist, ich weiß jetzt, dass es diesen Teil noch gibt – mit Platz nach oben für mehr Selbstliebe. Denn eines ist klar: so eine Beziehung möchte ich nicht auf ewig weiterführen.

Ich möchte Frieden mit meinem Leistungsdruck schließen und diese ungesunden Werte einer Gesellschaft, in der Stress ein Statussymbol geworden ist, loslassen.

Und das werde ich – denn ich entscheide mich für mich.

Dafür, mich, wenn überhaupt, mit meinem Gestern zu vergleichen.

Und mir endlich die Liebe zu geben, die ich verdiene und an andere verteile.

Es ist an der Zeit.

Ich verdiene Liebe.

Ich verdiene meine Liebe.

Genauso wie Du Deine Liebe verdienst!

Kleine Alltags-gut-schlecht-wer-weiß-das-schon-Geschichte:

Als ich letztens wegen einem Seminar in der Heimat war, erhielt ich sonntags die Nachricht, dass am Montag (mein Rückreisetag) ein großer Bahnstreik geplant sei.

Ich entschied mich automatisch dafür, das ganze positiv zu betrachten und mir keine Sorgen zu machen. Ich würde mir Snacks und heiße Schokolade einpacken und schon irgendwie in mein neues Zuhause kommen.

Am nächsten Morgen war ich sehr froh darüber, mich gar nicht erst geärgert zu haben: Ich war krank geworden und der Streik so ein Segen für mich. Erlaubte er mir doch, mein Ticket flexibel an einem anderen Tag einzusetzen.

So kurierte ich mich zwei Tage bei meiner Familie aus und erhielt am Mittwoch eine viel bessere Verbindung als ursprünglich.
Ich könnte so viele Alltagsbeispiele aufzählen, warum es sich lohnt, dem Leben Vertrauen entgegen zu bringen. Ich glaube mit fester Überzeugung daran, dass alles zu meinem Besten geschieht. Das Leben liebt uns!

Noch so ein Beispiel: Ich hatte seit Monaten diese juckende trockene Hautstelle, die einfach nicht besser wurde. Gerade probierte ich ein paar neue Pröbchen aus der Apotheke aus und war im ersten Moment enttäuscht, als ich bemerkte, dass ich sie nicht eingepackt hatte. Schnell die Einstellung geändert und meine Mutter nach Creme gefragt. Ein paar Tage später sieht meine Haut gesund aus, wie schon lange nicht mehr.

Einfach mal offen dafür sein, dass sich etwas Gutes aus allem vermeintlich Schlechtem entwickeln darf. Im Kleinen wie im Großen!

Mit den besten Wünschen für den Weihnachtsendspurt,

Marlies

P.S. Ich wünsche mir, für Dich, dass Du Dir Dein Weihnachten gestaltest – so wie Du es Dir von Herzen wünscht!

2 Kommentare zu „Kleine Alltagsgeschichten – positive Einstellung

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  1. Liebe Freunde, ich bin überwältigt von folgender Passage:

    „Die letzten Abende vor dem Einschlafen kam diese hartnäckige Stimme wieder, um mich fertig zu machen. Ich hätte nicht genug geleistet. Ich könne doch so viel mehr machen, warum hatte ich diese Routine vernachlässigt, noch nicht alle Weihnachtsgeschenke, nur einen Bruchteil meiner Textideen umgesetzt und und und…. Es war ihr egal, wie viele Gründe es gab. Ganz gleich, dass ich krank gewesen war und anschließend jeden Tag gearbeitet hatte.

    Dass ich müde und ruhebedürftig war. Und in Wahrheit ein bisschen Liebe statt Selbsthass gebrauchen könnte, um zu regenerieren.

    Das Gute daran ist, ich weiß jetzt, dass es diesen Teil noch gibt – mit Platz nach oben für mehr Selbstliebe. Denn eines ist klar: so eine Beziehung möchte ich nicht auf ewig weiterführen.

    Ich möchte Frieden mit meinem Leistungsdruck schließen und diese ungesunden Werte einer Gesellschaft, in der Stress ein Statussymbol geworden ist, loslassen.

    Und das werde ich – denn ich entscheide mich für mich.“

    Bitte weiterhin so beeindruckende Beiträge
    Dieter Weigert, Berlin

    Gefällt 1 Person

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