Über die fünf Sprachen der Liebe

Passend zu einer Jahreszeit, in der die Liebe großgeschrieben wird und friedliche Beziehungen schwer erreichbar sind:

Während meines Austauschjahres bin ich durch die Beziehung zu einem Gastfamilienmitglied zum ersten Mal auf das Konzept der „5 Sprachen der Liebe“ gestoßen. Besagte Person und ich verstanden uns gut und ich wusste, dass sie mich mochte. Dennoch fühlte ich es nicht. Im Gegenteil, ich fühlte mich ungeliebt, auch wenn sie und mein Verstand mir mehrfach sagten, das sei nicht der Fall.

Diese Unstimmigkeit ließ mich nicht los, denn sind wir mal ehrlich: es ist uns ein Grundbedürfnis geliebt und wertgeschätzt zu werden.

Weil ich es liebe, offen und ehrlich zu sein, sprachen wir darüber und kamen zu dem Schluss, dass wir beide unterschiedliche Arten hatten, unsere Zuneigung zu zeigen.

Kurz darauf las ich von Gary Chapmans Konzept der „5 Sprachen der Liebe“. Demnach wird Liebe durch fünf verschiedene Arten emotional zum Ausdruck gebracht. Diese sind Zärtlichkeit, Geschenke, Zweisamkeit, Lob & Anerkennung, sowie Hilfsbereitschaft. 

Jeder Mensch hat eine Muttersprache (z.B. Geschenke). Das ist dann die Sprache, mit welcher er Liebe/Zuneigung am besten empfängt und meist kommuniziert.

Online machte ich den Test und fand heraus, dass ich zweisprachig bin. Meine primäre Liebessprache ist Zweisamkeit, meine sekundäre Zärtlichkeit.

In meinem Fall sind das also die Sprachen, mit denen ich hauptsächlich empfange – in denen ich fühle, dass ich geliebt werde. Mein oben genanntes Gegenüber allerdings drückte seine Zuneigung durch Hilfsbereitschaft aus. Verständigungsprobleme vorprogrammiert. Es war, als würden wir versuchen, uns auf Chinesisch und Spanisch auszutauschen.

Wie schön es doch ist, dass man alles ändern kann, sobald es einem bewusst geworden ist! Ich machte es mir zur Aufgabe nach Gelegenheiten zu suchen, in denen ich ihr meine Zuneigung durch Gesten der Hilfsbereitschaft zeigen konnte. Und lernte meine Bedürfnisse auszusprechen.

„Liebe ist kein Gefühl, sondern zeigt sich an den Taten. Liebe ist nicht passiv, sondern aktiv.“

Gary Chapman

Ich finde, das größte Geschenk, das wir einander geben können, ist das Gefühl geliebt zu werden.

Alles Liebe,

Marlies

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