Wunder & Thanksgiving

„Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern, verändert sich sein Leben. Weil er sich sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.

Und dann hört er Kommentare wie diesen: „Wie naiv er doch ist!“ Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle die glauben, wissen das.“

Auszug aus Paulo Coelhos „Handbuch des Kriegers des Lichts“

Ich würde am liebsten jede einzelne Seite aus diesem Buch teilen.
Während ich hier auf meinem neuen Bett sitze. Am Dienstag sind wir ein paar Zimmer weiter gezogen.

Aus fünf Frauen, die sich Zimmer und Bad teilen, sind zwei geworden.

Alles verändert sich stetig. Alles hat Vor- und Nachteile. Und da nichts beständig ist, empfiehlt es sich, jede Phase voll und ganz zu genießen!

So wie diese hier: Meine ukrainische Mitbewohnerin duscht. Ich stinke nach Truthahn. Die Amerikanerinnen bereiten alles für Thanksgiving vor. Eigentlich wollte ich packen. Als Assistenz darf ich dieses Wochenende an einem Women Empowerment Seminar teilnehmen.

Denn manchmal steht man genau im richtigen Moment auf, um sich einen Tee zu holen, folgt dem Klingeln des Telefons, obwohl man frei hat, hebt ab und öffnet eine neue Tür. Dann feiert man den Zufall und erinnert sich daran, dass nichts zufällig geschieht.

Ich glaube an Wunder – ich sehe sie täglich.

Und so sah Thanksgiving schließlich aus…

Meine KollegInnen/MitbewohnerInnen aus Frankreich, Argentinien, Ägypten, der Ukraine und ich feiern unser erstes Thanksgiving in Brandenburg.

Eine lange Tafel, an der die ganze Gemeinschaft zusammen sitzt. Unsere GründerInnen, unsere KöchInnen, wir Freiwilligen und Gäste aus aller Welt.

Zwischen Hauptgang (es gab eine vegane Version für mich) und Nachtisch wird es still. Bis einer nach dem anderen teilt, wofür er in diesem Jahr dankbar ist.

Ein Spanier dreht sich zu seinem kanadischen Lebensgefährten, er sei dankbar für ihn und seine Katze.

Sie machen aus einer Wohnung sein Zuhause.

Ich bin für vieles dankbar. Denn es sind die Dankbaren, die glücklich sind. Und ich bin glücklich.

Ich erzähle, wie dankbar ich dafür bin, mich im Juni verletzt zu haben. Denn alles, was folgte, hat mich an den Punkt gebracht, an dem ich gerade stehe. Ich kann sagen, dass ich nirgendwo lieber wäre.

Ich bin unfassbar dankbar dafür, 100% Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Und dadurch ein Leben zu gestalten, das komplett selbstbestimmt ist.

Ich bin auch dankbar dafür, die Möglichkeit zu haben, meine Gedanken und Schreibliebe hier mit so wunderbaren Menschen teilen zu können!

Danke, für die lieben Nachrichten, Gedanken und Wünsche!

Dankbarste Grüße,

Marlies

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