Träume aus Tinte – herausfinden was man will

Und wieder ist es Sonntag und ich freue mich jetzt auch mit Dir einen Text zu teilen, der mir sehr viel bedeutet. Ich wünsche mir, dass er Dich unterhält und im besten Fall inspiriert.

Herauszufinden, was man will, ist eine Reise der Selbsterkenntnis. Ein Prozess. Wir haben nie gelernt, zu wissen, was wir wollen.
Als Kinder wussten wir ganz genau was wir wollten und wie wir es bekommen würden.

Solange, bis andere es besser wussten und wir in ein System kamen, das uns präzise sagte, was für uns möglich und unmöglich ist, worin wir gut und worin wir schlecht sind, was richtig und was falsch ist, was erlaubt und was verboten ist.

Wir passten uns an, lernten, dass es Weg A und B gibt, in seltenen Fällen noch C und D.

Nach dem jahrelang für uns und über uns entschieden wurde, wird der Ball plötzlich zurück geworfen und wir müssen die großen Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, was wir wollen und ohne je gelernt zu haben, es herauszufinden.
Wir dürfen in einem Katalog der Möglichkeiten auswählen, ohne zu wissen, dass der Katalog selbst die größte Beschränkung ist. Denn es gibt mehr Wege, als das ABC Buchstaben hat.

Und von überall wächst der Druck, es jetzt sofort wissen zu müssen. Wir dürfen keine Zeit vergeuden, unser Lebenslauf ist heilig.

Wir lernen alles über Ausbildungen und Studiengänge, bloß nicht über uns selbst. Wir finden heraus, an welche Seite im Katalog wir uns anpassen können. Vielleicht. Bloß nicht wer wir sind und was wirklich zu uns passt.

Die großen Fragen des Lebens kratzen wir am Rande, in den 45 Minuten Religionsunterricht, wenn der Lehrplan es vorgibt. Bloß nicht verweilen und tiefer gehen. Den wer suchet der findet, das stand schon in der Bibel.

Und wer fragt, dem wird geantwortet. Also beginnen wir heute zu fragen, was wir wollen. Was wir wirklich wollen. Und nicht nur einmal, sondern von nun an jeden Tag. Und wir trauen uns lange genug zuzuhören, um die Antwort hinter den Antworten zu hören. Denn es ist unser Leben und wir sind bereit für diese Reise.

Auszug aus meinen Siziliennotizen – Frühjahr 2018. (Ich würde gern „Sizilientagebücher“ schreiben und mich dabei ungemein romantisch fühlen):

Ich habe mir wieder erlaubt zu träumen. Ohne Grenzen. Einfach zugehört, als meine Wünsche und Sehnsüchte in bunten Farben von einem Leben erzählten. Von meinem Leben. Ohne Grenzen.

Ich weiß schon lange, dass ich mein eigenes Leben erschaffe und dabei nur von meinem Glauben über möglich und unmöglich eingeschränkt werde.

Ich weiß es und dennoch vergesse ich es gerne einmal. Dann mache ich mich klein und denke in luftdichen Tupperboxen.

Sage, das kann ich nicht, das ist nichts für mich, dafür bin ich zu jung, unerfahren, klein, hässlich, …

Doch jetzt habe ich mich daran erinnert. Habe meinen Träumen mit Tinte Flügel verliehen. Denn im Anfang war das Wort und Worte werden wahr.

Damit entlasse ich Dich in Deine Woche 🙂

Liebste Grüße aus Brandenburg,

Marlies

P.S. Ich bin sehr glücklich hier und weiß mit absoluter Klarheit, dass ich auf dem richtigen Weg bin – auf meinem eigenen Lebensweg!

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